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Ein PDF unter das Upload-Limit bringen

Bewerbungsportale, Visumanträge, Uni-Bewerbungen und Behördenportale begrenzen Anhänge oft auf 1 MB, 500 KB oder sogar 200 KB. Ein Handy-Scan von drei Seiten kommt dagegen leicht auf 8 MB.

Was die Datei wirklich groß macht

Fast immer sind es die Bilder: gescannte Seiten und Fotos, gespeichert in einer viel höheren Auflösung, als ein Bildschirm oder Drucker braucht. Text und Linien brauchen kaum Platz. Deshalb wirkt Komprimieren bei Scans so gut und bei einem reinen Text-PDF kaum.

Schritt für Schritt

  1. Öffne das PDF in Compress PDF. Es bleibt auf deinem Gerät; nichts wird hochgeladen.
  2. Lass Ausgewogen (die empfohlene Stufe) ausgewählt und drück auf PDF komprimieren.
  3. Vergleiche die neue Größe mit dem Limit. Das Ergebnis zeigt die Originalgröße, die komprimierte Größe und wie viel kleiner die Datei geworden ist.
  4. Immer noch zu groß? Wähle Kleinste Datei und komprimiere erneut. Diese Stufe nutzt eine geringere Bildauflösung, feine Details in Fotos können also weicher wirken, gescannter Text bleibt aber meist gut lesbar.

Größen werden so angezeigt, wie die Dateien-App deines Handys und der Finder am Mac sie zählen (1 MB = 1.000.000 Bytes). Manche Portale rechnen 1 MB als 1.048.576 Bytes; wenn du knapp an der Grenze liegst, peile etwas weniger an.

Typische Ergebnisse

Bei einem Scan mit 300 DPI machte Ausgewogen die Datei in unseren Tests etwa 90 % kleiner: Aus einem 10-seitigen Scan mit 20 MB wurden rund 1,6 MB. Ein aus dem Browser gespeichertes PDF mit Fotos schrumpfte um etwa drei Viertel. Ein reines Text-PDF wird womöglich gar nicht kleiner – dann sagt dir Compress PDF, dass es bereits gut komprimiert ist, statt dir eine kaum veränderte Datei zu geben.

Wenn es immer noch nicht passt

Compress PDF kann keine bestimmte Größe versprechen: Es speichert Bilder in einer sinnvollen Auflösung neu und sagt dir ehrlich, was es erreicht hat.

PDF im Browser komprimieren → Compress PDF